ZELLTHERAPIE NACH PROF. LANDSBERGER


Die Zelltherapie mit xenogenen Zellen gibt es seit den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Bereits um 1900 wurde die Zelltherapie in abgewandelter Form (Organtransplantation innersekretorischer Drüsen) entwickelt. Der Schweizer Arzt Prof. Dr. Paul Niehans führte dann die sogenannte Injektionsimplantation von xenogen Zell- und Gewebssuspensionen in die Therapie ein. Anfang der 50er Jahre kamen lyophilisierte Zellen in Vakuumampullen auf den Markt. Prof. Dr. Albert Landsberger erforschte 40 Jahre lang deren biomolekulare Wirkung und entwickelte die bis heute gültigen Anwendungsgrundlagen.

 

Die wissenschaftlichen Erfahrungen nutzt die heutige Generation von Therapeuten nicht nur zur Symptombehandlung. Fundiertes Wissen und eine spezielle Ausbildung sichern die komplexe Anwendung. In unserer Tagesklinik wenden wir die Zelltherapie nach Prof. Landsberger an, die auf der Grundlagenforschung von Prof. Paul Niehans aufbaut.

 

Die Zelltherapie ist ein therapeutisches Verfahren, das die Lebensfunktion des "Zellstaates-Organismus" fördert und damit der Lebensentfaltung und Gesundheit dient. Aus diesem Grund ist die Anwendung der Zelltherapie sowohl im präventiven Bereich, als auch im kurativen Bereich äußerst sinnvoll. In unserer Tagesklinik führen wir die Zelltherapie zu einem optimalen Ergebnis z. B. durch Begleitmaßnahmen in Form von orthomolekularer Medizin und Sauerstoff.

 

Die Zelltherapie hat im Bereich der Medizin ihren eigenen Platz und Stellenwert, mit ihrer eigenen Spezifität, Wirkung und Problematik, die sie deutlich von der Therapie mit chemisch-synthetischen Substanzen abhebt. Mit anderen Worten: Die Zelltherapie erschließt neue Dimensionen der Medizin.

 

Die Behandlung erfolgt nach dem Prinzip von Paracelsus: „Similia similibus curentur“ – „Ähnliches heilt Ähnliches“ mit entsprechenden Organzellen. Bei Herzkrankheiten werden Herzzellen implantiert, bei Leberkrankheiten Leberzellen – um zwei Beispiele zu nennen. Da aber selten einzelne Organe, sondern meist Organsysteme erkrankt sind, muss man die mitbeteiligten Organe durch entsprechende Zellen ebenfalls unterstützen. In der Praxis führt man die Zelltherapie unter Einsatz von Lyophilisaten und Ultrafiltraten durch. Für jeden Patienten wird die individuell erforderliche Zusammenstellung der Zellarten bestimmt.

 

Dies alles führt neben einer möglichen spezifischen Anregung der Drüsenfunktion und Regeneration zu einer allgemeinen Revitalisierung, die sich u. a. in einer Verbesserung der Durchblutung, der Sauerstoffutilisation der Zellen, der Permeabilität der Zellmembran, der energetischen Haushaltslage der Zellen, Erhöhung der Elastizität des Gewebes und Immunmodulation ausdrücken kann.

 

Mögliche Indikationen für die Zelltherapie

  • alle onkologischen Erkrankungen
  • vorzeitige Alterung mit Vitalitätsverlust
  • chronisch-degenerative Erkrankungen der Organe sowie des Stütz- und Bewegungsapparates
  • Entwicklungsstörungen im Kindesalter
  • Erkrankungen des Gehirns und Rückenmarks
  • allgemeine Abwehrschwäche und Infektanfälligkeit
  • Herzinfarkt, Schlaganfall
  • Demenz
  • Gewichtsreduzierung
  • Revitalisierung